17.08.2010 - Ausgabe 03/2010
Fabrikbau und Moderne
Rubrik: Architekturgeschichte
Autor: Indgrid Ostermann
Verlag: Gebrüder Mann
Jahr: 2009
Preis: 89,00 €
ISBN: 978-3-7861-2582-2
> in Deutschland und den Niederlanden der 1920er und 30er Jahre
Leinen mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 284 Abbildungen, 21 x 27 cm
Fabrikbau und Moderne
Rubrik: ArchitekturgeschichteAutor: Indgrid Ostermann
Verlag: Gebrüder Mann
Jahr: 2009
Preis: 89,00 €
ISBN: 978-3-7861-2582-2
> in Deutschland und den Niederlanden der 1920er und 30er Jahre
Leinen mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 284 Abbildungen, 21 x 27 cm
Experimentierfeld Fabrik
Studie zum Gewerbebau der Moderne
Form follows function, less is more, Ornament als Verbrechen: Wo haben sich die Grundsätze der klassischen Moderne besser umsetzen lassen als im Industrie- und Gewerbebau? Der Bautypus, der in jener Zeit gerade erst am Entstehen war, eignete sich wie kein anderer zum Experimentieren. Da erstaunt es wenig, dass der Fabrikbau sowohl eine beliebte Bauaufgabe bei den Planern war, als auch großen Einfluss auf den allgemeinen architektonischen Ausdruck dieser Zeit hatte. Umso unverständlicher ist die Tatsache, dass die Forschung dieses Gebiet bislang weitgehend ausgespart und lediglich den Wohnungs- und Städtebau der Moderne umfassend diskutiert hat.
Ingrid Ostermann versucht diese Lücke mit der vorliegenden Publikation zu schließen – wenn auch nur für einen Teilbereich. Dieser umfasst kleinteilige Produktionsstätten von Massenkonsumgütern, die zwischen 1919 und 1936 entstanden und zum Zeitpunkt der Nachforschungen noch weitgehend in ihrer ursprünglichen Form vorhanden waren. Die Autorin stellt jeweils drei Projekte aus Deutschland und den Niederlanden vor, da die beiden Länder als zentrale Schauplätze der Architekturmoderne gelten und sich gegenseitig stark beeinflussten. Darunter sind die Röntgenröhrenfabrik von Karl Schneider in Hamburg oder die Erdal-Fabrik von Filip Anne Warners in Amersfoort. Der Band dokumentiert damit ein wichtiges Stück Architektur- und Zeitgeschichte und sollte dazu beitragen, diese oftmals verkannten Perlen vor dem drohenden Verfall und Abriss zu bewahren und stattdessen sinnvolle Umnutzungskonzepte dafür zu erarbeiten.
Tanja Feil
Online bestellen
Studie zum Gewerbebau der Moderne
Form follows function, less is more, Ornament als Verbrechen: Wo haben sich die Grundsätze der klassischen Moderne besser umsetzen lassen als im Industrie- und Gewerbebau? Der Bautypus, der in jener Zeit gerade erst am Entstehen war, eignete sich wie kein anderer zum Experimentieren. Da erstaunt es wenig, dass der Fabrikbau sowohl eine beliebte Bauaufgabe bei den Planern war, als auch großen Einfluss auf den allgemeinen architektonischen Ausdruck dieser Zeit hatte. Umso unverständlicher ist die Tatsache, dass die Forschung dieses Gebiet bislang weitgehend ausgespart und lediglich den Wohnungs- und Städtebau der Moderne umfassend diskutiert hat.
Ingrid Ostermann versucht diese Lücke mit der vorliegenden Publikation zu schließen – wenn auch nur für einen Teilbereich. Dieser umfasst kleinteilige Produktionsstätten von Massenkonsumgütern, die zwischen 1919 und 1936 entstanden und zum Zeitpunkt der Nachforschungen noch weitgehend in ihrer ursprünglichen Form vorhanden waren. Die Autorin stellt jeweils drei Projekte aus Deutschland und den Niederlanden vor, da die beiden Länder als zentrale Schauplätze der Architekturmoderne gelten und sich gegenseitig stark beeinflussten. Darunter sind die Röntgenröhrenfabrik von Karl Schneider in Hamburg oder die Erdal-Fabrik von Filip Anne Warners in Amersfoort. Der Band dokumentiert damit ein wichtiges Stück Architektur- und Zeitgeschichte und sollte dazu beitragen, diese oftmals verkannten Perlen vor dem drohenden Verfall und Abriss zu bewahren und stattdessen sinnvolle Umnutzungskonzepte dafür zu erarbeiten.
Tanja Feil
Online bestellen




weiterleiten
drucken
suchen
zurück
top