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12.02.2010 - Ausgabe 01/2010
Holzfaserdämmstoff -
Strapazierfähig auch als WDVS
Hersteller:
Verband Holzfaser Dämmstoffe e.V. (VHD)
Im Grunde sind wir alle Stubenhocker. Und da wir die meiste Zeit unseres Lebens in geschlossenen Räumen verbringen, sollten wir darauf achten, mit welchen Materialien wir uns umgeben. Holz lässt sich nachhaltig gewinnen und frei von gesundheitlich bedenklichen Chemikalien einsetzen – sogar als Wärmedämmverbundsystem. Holzfaserdämmplatten können dabei gegenüber der gängigen Mineralwolle oder dem Polystyrolschaum in zweierlei Hinsicht punkten: Dank ihrer hohen Rohdichte zeigen sie eine besonders hohe Wärmespeicherkapazität. In den Abendstunden kühlen sie daher langsamer aus. Die wärmere Oberfläche verzögert die Tauwasserbildung und wirkt dadurch dem Wachstum von Algen entgegen, die es sich sonst gerne auf schattigen Nordfassaden gemütlich machen. Außerdem ist ein WDVS aus Holzfaserplatten so stabil, dass sich Briefkästen oder Außenleuchten mit Standarddübeln direkt in der Dämmung verankern lassen; auf spezielle, teure Dämmstoffdübel kann man verzichten. Herstellerübergreifende Informationen über den Wärmeschutz mit Holz erteilt der Verband Holzfaserdämmstoffe (VHD).
www.holzfaser.org
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