Wettbewerb
Umbau und Sanierung des Gebäudes AB der Hochschule Bremen
Umbau und Sanierung des Gebäudes AB der Hochschule Bremen
| Wann: | 22.02.2010 - 30.03.2010 |
| Was: | Beschränkter Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren für Architekten und Bauingenieure; gewünschte Teilnehmerzahl: 3-5 Die Freie Hansestadt Bremen, vertreten durch die Senatorin für Bildung und Wissenschaft, beabsichtigt das vorhandene Gebäude AB der Hochschule Bremen umfassend in enger Zusammenarbeit mit dem Nutzer der Hochschule Bremen zu sanieren. Gegenstand des Verfahrens sind Objektplanungsleistungen gemäß §33 HOAI, LPH 1-9 zum Umbau und zur Sanierung des Gebäudes AB der Hochschule Bremen, mit dem Ziel, mindestens dem Sanierungsstandard gemäß EnEV 2009 zu entsprechen. Bei dem Gebäude AB der Hochschule Bremen handelt es sich um ein Hochhausgebäude, welches freistehend in Stahlbeton- Skelettbauweise errichtet wurde. Es dient zur Aufnahme der Vorlesungs- und Projekträume, sowie verschiedener Labor-, Technik- und Verwaltungseinrichtungen. Das unterkellerte Gebäude wurde 1975 fertig gestellt und erstreckt sich über 10 Vollgeschosse mit einem zusätzlichen Staffelgeschoß, in dem unter anderem ein Hörsaal und ein größerer Besprechungsraum untergebracht sind. Das Gebäude wird zentral über ein Treppenhaus (zuzüglich Sicherheits-Fluchtreppenhaus) und mehrere Aufzugsschächte erschlossen. Der in das Verfahren integrierte Wettbewerb dient dazu, den städtebaulichen Belangen zu folgen und dem Gebäude mit seiner für den Stadtteil markanten Höhe eine neue charakteristische Richtung zu geben. Neben dem Wettbewerb zur Gestaltung der Fassade wird das Gebäude im Innenbereich den jetzigen und den zukünftigen Erfordernissen angepasst. Das Ergebnis wird ein Gebäude sein, dass in seiner gestalterischen Ausprägung und seiner Funktionalität zukunftsorientiert dem Wissenschaftsbetrieb gerecht wird. Die zu realisierenden Sanierungsmaßnahmen beinhalten im Einzelnen Umbaumaßnahmen im Hinblick auf einen zukunftsfähigen und nutzungsneutralen Ausbau in den Geschossebenen: 1. Sanierung Wärmeschutz: Mit der Sanierung wird das Ziel verfolgt, einen Sanierungsstandard nach EnEV 2009 zu erreichen und diesen bei Erneuerung und Ersatz von Bauteilen, wenn finanziell darstellbar, im Rahmen des Budgets in Richtung Niedrigenergiehaus-/ Passivhausstandard zu führen. Es werden im Wesentlichen alle Fassadenflächen, einschließlich der Verkleidung der Gesims- und Brüstungskonstruktion erneuert und im Rahmen eines vorgegebenen Teilbudgets energetisch verbessert. Außerdem sind die vorhandenen Flachdachflächen zu sanieren. 2. Innenausbau (nutzungsneutral): Die Funktionseinheiten werden anhand eines Raumprogramms neu festgelegt und bestehende Strukturen sinnvoll und den technischen Bedürfnissen entsprechend bearbeitet. Ein Augenmerk wird auf der engverzahnten Zusammenarbeit zwischen Hochbau und TGA-Angelegenheiten liegen. Zur Optimierung der Betriebskosten und um eine in die Zukunft gerichtete, flexiblere Raumnutzung zu erreichen, ist eine Überarbeitung des Grundrisses- bzw. der Nutzungskonzeption vorgesehen. Dies soll durch Zusammenlegung von Labor- und Seminarräumen mit Schaffung eines ringförmigen Flursystems ermöglicht werden. Die zukunftsorientierten Umbaumaßnahmen sind auch im Hinblick auf eine nachhaltige Sanierung des Gebäudes zu betrachten. Zusätzliche Schwerpunkte bilden die Bereiche: 2.1 Sanierung Brandschutz: Im Zuge der Machbarkeitsstudie wurde ein Brandschutzkonzept mit der Abteilung Bauordnung des Senators für Bau, Umwelt, Verkehr und Europa und der Feuerwehr Bremen vorabgestimmt. Die Maßnahmen werden ebenfalls im Rahmen der Umbaumassnahmen und der Sanierung umgesetzt. 2.2 Sanierung Schadstoffe: Noch vorhandene Mineralfaserdecken müssen im Zuge der Brandschutzmaßnahmen entfernt und durch neue Decken ersetzt werden. Über das Vorhandensein von Schadstoffen in der Fassade gibt die, den zum Wettbewerb eingeladenen Bewerbern zugesendete Machbarkeitstudie Auskunft. 3. Sonstige Sanierungen und Maßnahmen: Vorgesehen ist die Erneuerung der Sonnenschutz-/ Blendschutzanlage auf der Süd-Ost/ Süd-West- und der Nord-Ost/ Nord-Westseite. Zusätzlich soll eine Fassaden- und Sonnenschutzanlage für das Staffelgeschosses geplant werden. > Flächen im Bestand: BGF circa 14.425 qm. > Kosten: KG 300 circa 7.700.000 Euro. KG 400 circa 3.050.000 Euro. Die Kostenobergrenze für die Kostengruppen 300 + 400 beträgt circa 10.750.000 Euro, inklusive MwSt. Die Kosten für die wettbewerbsrelevante Fassade wird mit rund 3.900.000 Euro angesetzt. > Zeitrahmen: Die Planungsphase nach Abschluss des Wettbewerbes beginnt voraussichtlich im Sommer 2010, die Inbetriebnahme ist spätestens zum 01.09.2013 geplant. Schlusstermin für Unterlagen | 29. März 2010, 14.00 Uhr Bewerbungsschluss | 30. März 2010, 14.00 Uhr |
| Wo: | Bremen |
| Veranstalter: | Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Bildung und Wissenschaft Horst Bick, Katharinenstraße 12-14, 28195 Bremen |
| Link: | www.competitionline.de![]() |
| Preis: | 24.500 € zzgl. MwSt. |



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